Bio-Meiler

Eine sehr ökologische Heizmethode auf Basis von Holzabfällen.

Organische Materialien (z.B. Holzhackschnitzel aus lokalem Grünschnitt) werden durch Bakterien natürlicherweise zersetzt. Ähnlich wie im normalen Kompost wird dabei als Nebenprodukt Hitze erzeugt, die im Biomeiler energetisch nutzbar gemacht werden kann. Eine geschlossene Wasserleitung wird in den Meiler verlegt, die Hitze entzogen und das auf 60 bis 70 Grad erwarte Wasser ins Haus geleitet. Dort kann es z.B. zum Heizen genutzt werden. Daher werden Biomeiler auch als „Kompost-Heizung“ bezeichnet.

Biomeiler werden sehr schnell aufgebaut und geben für 1-3 Jahre Wärme ab. Je länger der Meiler steht, desto mehr sinkt seine Leistung. Die Holzhackschnitzel kompostieren sich zunehmend und der Meiler sinkt in sich zusammen. Die Größe des Meilers und die Gestaltungsform sind dabei frei wählbar. Dabei entscheidet die Dimensionierung über die Menga an erwärmten Wasser und damit die Leistung. Kleine Meiler versorgen so kleinere Objekte (z.B. Spielhaus, Laube), Meiler mit einem Durchmesser von mehreren Metern sind resistenter und versorgen auch große Objekte (Restaurant, Eigenheim, Bauernhof, Stall oder Gewächshaus). Schon ein kleinster Biomeiler im big bag von einem Kubikmeter produziert genug warmes Wasser zum Duschen.

Besonders dabei ist, dass die Wärme komplett ohne Verbrennung erzeugt wird und die CO2 Bilanz des Meilers negativ ist. Am Ende bleibt gesunder, fruchtbarer Boden zurück in dem der Kohlenstoff gebunden ist. Dieser kann im Garten, für Zimmer- oder Balkonpflanzen verwendet, aber auch verschenkt oder verkauft werden kann. Er ist reich an Nitriten und Nitraten und somit ein guter Dünger. So lassen sich rasch und mit geringem Aufwand ökologisch wertvolle Kreisläufe konstruieren. Auch eine Kombination mit Biogas ist möglich. Insgesamt werden viele Transportwege und kommunale Dienstleistungen dabei überflüssig (Abfuhr, grüne Tonne etc.). So mancher Einkauf entfällt (z.B. Blumen- oder Graberde) und mit ihm der sonst kaum vermeidbare Plastikabfall. Die Baukosten sind gering (Zaunelemente oder Baustahlmatten, Rohre oder Schläuche). Der Platzbedarf variiert, abhängig vom Volumen des Meilers.

Helfer

Menschen die sich bei diesem Projekt engagiert und zur seiner Realisierung beigetragen haben.
Rainer-W. Hoffmann
1. Vorsitzender
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Rainer-W. Hoffmann

1. Vorsitzender

Jana Birner
Projektmanagerin
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Jana Birner

Projektmanagerin

Chris Hoyer
Vorstand bis 2014 & Bufdi 2013
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Chris Hoyer

Vorstand bis 2014 & Bufdi 2013

Info

Stand: laufendes Projekt

Bio-Meiler können überall gebaut werden, bei Fragen wenden Sie sich einfach an uns!Übertragbarkeit